Mahé

Hier haben wir eine Woche verbracht. Gewohnt haben wir im Ort Grand Anse in einem Apartment mit vollausgestatteter Küche. Das war auch gut so, denn auf den Seychellen ist es sehr teuer, essen zu gehen. Wir haben meistens selbst gekocht, aber auch die Lebensmittelpreise sind sehr hoch. Auf der Insel ist alles gut mit dem Bus erreichbar. Die Busse fahren zwar meistens sehr schnell um die Kurven und sind gerade nachmittags auch sehr überfüllt, aber man kommt günstig zum Ziel. Allerdings sollte man sich vorher erkundigen, wann der letzte Bus zurück fährt. Wir sind einen Tag in die Hauptstadt Victoria gefahren um ein paar Besorgungen zu machen, sonst lohnt sich ein Ausflug in die Stadt unserer Meinung nach aber nicht.

Die Seychellen sind bekannt für die Coco de Mer, eine Art Kokosnuss, die nur auf Praslin wächst und nicht verzehrt werden darf. In unserer Hotellobby durften wir eine getrocknete Frucht begutachten und hochheben (extrem schwer!). 

Ein paar Strände wie Grand Anse und Takamaka sind ganz schön, aber die richtigen Traumstrände, wie man sie aus dem Reisekatalog von den Seychellen kennt, sind mehr auf den anderen beiden Inseln Praslin und La Digue. Auch die typischen Felsen sind auf Mahé eher weniger zu finden.

Von Mahé sind wir mit der Fähre weiter auf die nächste Insel Praslin gefahren. Wir hatten ziemlich starken Seegang und die Überfahrt ist nichts für schwache Nerven. Wenn man möchte, kann man aber auch fliegen.