Malaysia
Angekommen in Kuala Lumpur gab es direkt am Flughafen den ersten Dämpfer. Taxianbieter wie Uber oder Grab waren nicht vorhanden, stattdessen gab es nur überteuerte Flughafentaxis zum Festpreis. Wenigstens war unser Fahrer sehr nett und nach der Fahrt mit laut aufgedrehter, traditioneller Musik war unser Ärger verflogen und wir sind gut gelaunt im Hotel angekommen. Für die Rückfahrt zum Flughafen haben wir übrigens mit Grab nur ungefähr ein Viertel des Preises gezahlt.
Unser Zimmer hatte eine riesige Fensterfront und die komplette Fensterbank war mit Sitzpolstern und Kissen ausgelegt. Wenn man sich ganz an die linke Seite gesetzt hat, konnte man den Kuala Lumpur Tower sehen. Oben im obersten Stockwerk hatten wir auch hier wieder einen Infinity-Pool, wenn natürlich auch nicht ganz so schön wie in Singapur im Marina Bay Sands. Aber wir hatten direkten Blick auf die Petronas Towers, die bekannten Zwillingstürme, die durch eine Brücke miteinander verbunden sind. Auf der anderen Seite konnte man den Merdeka Tower sehen.
Einen noch viel besseren Blick hat man natürlich, wenn man den Kuala Lumpur Tower besichtigt. Mit dem Fahrstuhl geht es hoch auf 350 Meter. Oben angekommen kann man tolle Fotos auf dem Sky Deck machen (Plattform aus Glas, definitiv nichts für Menschen mit Höhenangst!) und ein kleines Café gibt es auch.
Von Kuala Lumpur aus haben wir einen Ausflug zu den Batu Höhlen gemacht. Von außen sehen die bunten Stufen der Treppe, die nach oben in die Höhlen führt, sehr hübsch und farbenfroh aus. Auch die goldene Statue, die vor dem Eingang wacht, ist sehr beeindruckend. Vor dem Aufstieg muss man unten die Schuhe ausziehen. Innen ist der Tempel unserer Meinung nach nichts besonderes und der Boden ist leider sehr schmuddelig. Ein Ausflug lohnt sich aber trotzdem.